Die Sternwarte..
..und ihre Geschichte!

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Bau der Sternwarte

Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit (Baubeginn Spätherbst 1985) konnte am 29.01.1988 unter tatkräftiger Mithilfe von Amateurastronomen, Bürgern der Stadt, Schülern der damaligen Hermann-Matern-Oberschule, örtlichen Betrieben und Handwerkern als Initiativbau eine modern eingerichtete Sternwarte in Doberlug-Kirchhain eingeweiht werden. Ursprünglich als Schul-und Volkssternwarte errichtet, hat sie sich in den Folgejahren-vor allem aber seit 1990 durch den Abbau der Schulastronomie im Land Brandenburg-immer mehr zu einer volksbildnerischen Einrichtung entwickelt und trägt heute zu Recht den Namen "Volkssternwarte". Die Sternwarte Dob.-Kirchhain zählt zwar nicht zu den größten, sicherlich aber zu den modernst eingerichteten Sternwarten in Brandenburg und darüber hinaus. Gerade auch Besucher aus den Altbundesländern sind immer wieder begeistert von diesem astronomischen Kleinod der Stadt Doberlug-Kirchhain.

Astronomische Traditionen,

gab es in Doberlug-Kirchhain schon lange vor dem Bau der Sternwarte. Der Initiator des Baues und heutige Leiter der Sternwarte hatte um sich für die Astronomie begeisterte Schüler, Jugendliche und Erwachsene geschart und-wenn auch vergleichsweise zu heute- mit bescheidenen astronomischen Instrumenten, dafür aber um so mehr mit Begeisterung, regelmäßige astronomische Beobachtungen über Jahre durchgeführt. In dieser Zeit begann für den Leiter der Sternwarte auch die "astronomische" Freundschaft mit dem Hobbyastronomen Paul Durach aus Dob.-Kirchhain. Heute ist die silbrig glänzende Kuppel der Sternwarte-wie sie vor 10 Jahren im damaligen Rundfunkbericht anläßlich der Einweihungsfeier bezeichnet wurde-zu einem Wahrzeichen und kulturellen Anlaufpunkt der Stadt geworden.

Verdienstvolle Bürger

Das Engagement des Initiators des Baues der Sternwarte hätte nicht ausgereicht, wenn nicht tatkräftige Unterstützung seitens der damaligen Abteilung Volksbildung beim Rat des Kreises, insbesondere durch Herrn Siegfried Dunkel, vom Bürgermeister der Stadt Doberlug-Kirchhain, Walter Lange, sowie der Stadtverwaltung insgesamt, hier insbesondere durch Herrn Walter Spiering, sowie durch den ehemaligen VEB Bau, Werkteil Luckauer Straße Dob.-Kirchhain, und hier mit ganz großem Anteil durch Herrn Karl Reuter als Bauleiter der Sternwarte, erfolgt wäre.
Nicht unerwähnt sollen aber auch diejenigen Personen sein, die unauffällig, aber gleichsam bedeutend den Bau und die Inneneinrichtung der Sternwarte unterstützten. Allen voran Frau Martina Reuter, verantwortlich beim damaligen Rat der Stadt Dob.-Kirchhain, Bauamt, für alle bauzeichnerischen Zuarbeiten oder Heinz Jank, Meister im VEB Bau. Aber auch Frau Christa Hoffmann und Frau Charlotte Lukas, zur damaligen Zeit Lehrerinnen an der Hermann-Matern-Oberschule, bringen sich immer wieder in Erinnerung, nähten sie doch kostenlos die Gardinen und Vorhänge, die heute noch in der Sternwarte hängen. Frau Sonnhild Taubert hat wesentlichen Anteil an der Innengestaltung der Sternwarte. Betriebe und Handwerker brachten sich in den Bau der Sternwarte durch ganz besondere und teilweise doch etwas außergewöhnliche Arbeiten ein. So fertigte Bauschmiede Heinz Hoffmann die astronomisch gestalteten Vergitterungen an Fenstern und Türen, die Bauschmiede Mahl aus Werenzhain den Treppenaufgang innen zur Kuppel und das Geländer auf der Dachterrasse, die Tischlereien Dieter Hankel und Marianne Haufe Teile der besonderen Innenausgestaltung, die Glaserei Günther Bielagk übernahm alle Glasarbeiten für die Schauvitrinen, Stellmacher Erich Heinrich verkleidete den Kuppelraum mit einem Holzpaneel, brachte eine Holzzwischendecke im "Tierkreis-Zimmer" an u.a.m. Einer Firma, und hier vor allem dem damaligen Werkleiter und zwei seiner Mitarbeiter gebührt ganz besonderer Dank. Es handelt sich um den damaligen VEB Ingenieurbüro für Rationalisierung Dob.-Kirchhain mit dem Werkleiter Wolfgang Koch sowie zum einen um Josef Purkert, der die nicht einfachen Klempnerarbeiten zur Eindeckung der Kuppel meisterlich und zur Freude des die Kuppelmontage beaufsichtigenden Ingenieurs Ingo Fiedler von Carl-Zeiss Jena ausführte, und zum anderen um Reiner Chr. Handt, der für die Malerarbeiten an den technischen Teilen und der Kuppel selbst zuständig war. Immer zur Stelle und Helfer in mancher Notsituation waren die Monteure der Firma Geiger&Berl und Partner, hier vor allem der Elektromonteur Thomas Luboch. Aber auch andere Handwerker wie die Isolierfirma Werner Zelasek aus Finsterwalde, die Klempnerei Manfred Paulisch, die Malerbetriebe Walter Scholz und Lutz Köhler, die Heizungsinstallationsfirma Lilge aus Finsterwalde u.a. haben Spuren ihres Wirkens hinterlassen. Der Leiter der Kreisstelle für Unterrichtsmittel Finsterwalde, Herr Manfred Berthold, unterstützte die technische Ausstattung der Sternwarte. Aber ohne das "Dreigestirn" Karl Reuter-Walter Spiering-Siegfried Dunkel wäre nichts gegangen, trotz Engagements des damaligen Bauinitiators und heutigen Leiters der Sternwarte Peter Taubert. Dank gebührt aber auch dem damaligen Schulleiter Herbert Biastoch und seinem späteren Nachfolger Andreas Käßner, die das Vorhaben von Peter Taubert unterstützten und so manchen Arbeitseinsatz der 9.und 10.Klassen gestatteten. Dadurch und im Verein mit Amateurastronomen, jugendlichen und erwachsenen Sympathisanten des Baues konnten im wesentlichen alle anfallendenden Schachtarbeiten in Eigenleistung und kostenlos verrichtet werden. Stellvertretend für alle ehemaligen Schüler, die am Bau mitgewirkt haben, sollen hier nur Namen wie Rene Broda oder Holger Damm genannt werden. Ungezählt sind die vielen unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden, die unter der Regie von Peter Taubert von vielen hier nicht einzeln aufzählbaren Personen geleistet wurden. Ganz besonders soll aber auch die stete Hilfsbereitschaft in mitunter ungeplanten Bausituationen von Carsten Hoffmann genannt werden. So fehlten während des Aufbaus der Kuppel beispielsweise versehentlich nicht mitgelieferte Kleinteile. Da setzte er sich in den Zug und holte die im Auslieferungslager in Dresden stehen gebliebenen Kartons mit den Teilen. Im Eingangsbereich der Sternwarte hängt seit nunmehr 10 Jahren eine Ehrentafel der am Bau beteiligten Personen und Betriebe, die von Rudi Ramisch entworfen und gestaltet wurde.

Sternwarte

Unsere Sternwarte existiert nun schon seit über 10 Jahren. Während dieser Zeit hatten wir in unserer Kuppel verschiedene Hauptinstrumente, die hier etwas genauer beschrieben werden. Wenn ihr noch mehr Informationen wollt, klickt einfach auf die Bilder!

Das erste Gerät in unserer Kuppel war ein 180/1800 Meniscas von Carl Zeiss Jena.

Teleskop 1

Unser zweites Gerät: ein Celestron C 11.

Teleskop 2

Das dritte Kuppelinstrument war ein Maksutov 230/2300 + Refraktor 150/1500.

Teleskop 3

Das derzeitige Hauptinstrument ist ein 14" Meade LX 200 mit Computersteuerung.

Teleskop 4

Leiter:
Peter Taubert
Volkssternwarte
Straße der Jugend 11
03253 Doberlug-Kirchhain
Tel./Fax: 035322/4524
eMail



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